Frauenbund: Bezirkseinkehrtag am 15.03.2018

Beim Bezirks-Einkehrtag des Kath. Frauenbundes im Haus Johannisthal nahmen 29 Frauen des Zweigvereins St. .Konrad teil. Bezirksvorsitzende Margit Konze begrüßte 100 Frauen aus den verschiedenen Zweigvereinen des Bezirks Weiden, sowie den Geistlichen Diözesanbeirat Pater Dr. Jakob Seitz aus dem Kloster Windberg. Pater Dr. Seitz freute sich über die große Zahl der Teilnehmerinnen und stellte zu Beginn seiner Ausführungen zum Thema: »Vom Glück der Unvollkommenheit« fest, wie entlastend es ist, unvollkommen zu sein, in einer Gesellschaft, die Vollkommenheit suggeriert. Als Beispiel nannte er den Sündenfall von Adam und Eva aus der Bibel: » Die Schlange richtet den Blick weg von Gott, der Mensch ist auf sich selbst gerichtet, Jesus will uns innerlich den aufrechten Gang lehren, Religion soll den Menschen aufrichten«. Gott hält uns unsere Unvollkommenheit nicht vor, so Pater Dr. Seitz, Gott schützt unsere Unvollkommenheit. Die Frauenbund-Zweigvereine bezeichnete der Referent als »Talentschuppen«, in den jede ihre Begabungen einbringen und man sich gegenseitig ergänzen kann. Dadurch, dass wir alle unvollkommen sind, herrscht Gleichheit, vollkommen ist nur Gott. Wir möchten alles perfekt machen, berichtete Pater Dr. Seitz den interessierten Frauen, viele Dinge haben wir jedoch nicht in der Hand, aber von Gott ist uns, trotz Unvollkommenheit, die Erlösung geschenkt.

Nach der Mittagspause mit anschließendem Kreuzweg, gestaltet von Margit Konze und Renate Bayerl in der Kapelle, trafen sich die Frauenbund-Frauen am Nachmittag zum 2. Teil des Referates, in dem der Geistliche Beirat den Zuhörerinnen nahe legte, los zu lassen und zu vertrauen, dass Gott alles heilen kann. Zum Abschluss bedankte sich Frau Konze bei allen Frauen und besonders bei Pater Dr. Jakob Seitz mit einem kleinen Geschenk für Tag zum Auftanken und Ausrichten in schöner Gemeinschaft. Mit einem gemeinsam gefeierten Gottesdienst nach der Kaffeepause endete am Spätnachmittag der Bezirkseinkehrtag.



Bilder und Text: Gaby Narozny
19. März 2018