Senioren: Ausflug nach Mario Loreto, Eger - 12.09.2012

Auf großes Interesse stieß die Seniorenfahrt der Pfarrei St. Konrad zur Wallfahrtskirche Maria Loreto bei Altkinsberg (Stary Hroznatov) in der Nähe von Cheb/Eger. Die Leiterin der Reisegruppe, Johanna Laumer, konnte im vollbesetzten Bus auch Dekan Johannes

Lukas sowie Ruhestandspfarrer Feil begrüßen.

Der Förderverein „Maria Loreto“ aus Waldsassen und besonders der Fabrikant Anton Hart, bauten unter großem Einsatz ab 1989 nach der Grenzöffnung die durch das kommunistische Regime zerstörte Kirchenanlage mit Friedhof, Kreuzweg und Meditationsgarten wieder auf. So hatte die Reisegruppe vom Hammerweg das Glück, Ulrika Hart, Tochter des 1994 verstorbenen „Retters von Maria Loreto“ Anton Hart, als versierte Führerin zu gewinnen. Mit Begeisterung und Engagement führt sie das Werk ihres Vaters weiter und erklärte den Senioren die Geschichte des Wallfahrtsortes, gegründet von 1664-1689 von Jesuitenpatres aus Eger.

In der renovierten Hl. Geist- Kirche feierte man mit Dekan Lukas eine kurze Andacht. Bis 1918 kamen jährlich ca. 2000 Wallfahrer aus dem Egerland und Stiftland zur „Schwarzen Madonna“ bei Altkinsberg. Die restaurierten 4 Kreuzgänge und im Mittelpunkt die Mutter-Gottes-Gnadenkapelle mit der „Schwarzen Madonna“, die auch die Senioren von St. Konrad mit einem Marienlied grüßten, beeindruckten alle. Zum Abschluß der Führung bestand die Möglichkeit, den naheliegenden Friedhof mit Meditationsgarten und verschiedenen Barockskulpturen und die letzte der 29 Kreuzwegstationen zu besichtigen. Von der Anhöhe des Wallfahrtsortes sah man schon von weitem das nächste Ziel, die Kappl-Kirche bei Münchenreuth, die 2011 ihr 300 jähriges Weihejubiläum feiern konnte. Eine kurze Besichtigung des Rundbaus schloss sich hier an. Beim „Kapplwirt“, gegenüber dem Gotteshaus, erwartete man bereits die Gruppe und mit schmackhaften Brotzeiten stärkten sich die Senioren vor der Heimfahrt.

Text und Bilder: Gaby Narozny – Sachausschuss ’Caritas & Soziales’
18. September 2012