Frauenbund-Jahreshauptversammlung - 13.06.2013

Neuwahlen beim Frauenbund

»Eine Ära geht zu Ende.« So kommentierte Geistlicher Beirat Dekan Johannes Lukas den Wechsel in der Vorstandschaft des Katholischen Frauenbundes St. Konrad in der Jahreshauptversammlung. Er ist seit elf Jahren in der Pfarrei und habe den Frauenbund mit seiner Vorsitzenden Ursula Ludwig schätzen und lieben gelernt, lobte der Pfarrer die scheidende Vorsitzende. Ludwig gab nach 12 Jahren die Führung ab. Künftig leitet ein Vierer-Gremium den Frauenbund am Hammerweg.

Von zahlreichen Aktivitäten und Versammlungen sowie Einkehrtagen berichtete Schriftführerin Gaby Narozny im Zweijahresrückblick. Im Juli 2011 hatten die Frauen die Vorbereitungen zur Primiz von Christian Kalis unterstützt. Sie besuchten die Firma Witron, reisten zur Landesgartenschau nach Bamberg, gestalteten einen meditativen Tanzabend, organisierten Adventfeiern und Kaffeenachmittage. Vorträge gab es über Caritas-Sozialstation, Familiennothilfe Sri Lanka sowie die Themen »Geld regiert die Welt« und »Wer glaubt, wird glücklich«. Im April 2013 feierte der Frauenbund das 40-Jährige. Die Mitgliederzahl – 206 – ist nahezu konstant. Schatzmeisterin Elfriede Hösl bilanzierte Einnahmen durch Bastelaktionen sowie Ausgaben für die Ausflüge.

»Leben heißt: sich verändern«, meinte die scheidende Vorsitzende und dankte für die fruchtbare Zusammenarbeit. Sie verabschiedete ausscheidende Vorstands- und ehrte die aktiven Mitglieder Käthi Herrmann, Rita Schell, Anni Schmid, Traudi Marl und Marianne Kamm mit Blumen und Präsenten. Als letzte Amtshandlung übergab Ursula Ludwig 2000 Euro aus der Vereinskasse an den Bauförderverein zur Unterstützung des Kindergartenneubaus.

»Der Frauenbund liegt dir im Blut«, lobte Bezirksvorsitzende Margit Konze die ehemalige Chefin. Sie hob die große innere Verpflichtung und Energie von Ursula Ludwig hervor, wofür diese bereits im April die höchste Auszeichnung des Katholischen Frauenbundes, die Gold-Ehrennadel, erhalten hatte. »Mit hohem persönlichem Einsatz hat sie den Frauenbund mitgeformt und mitgeprägt.« Bereits 1989 hatte sie Verantwortung als Schriftführerin übernommen. Dekan Johannes Lukas sagte ein herzliches »Vergelt’s Gott«.

Text und Bilder: Regina Weiß
4. Juli 2013